Klimaschutz, die Anpassung an den Klimawandel und die Reduktion negativer Umwelteinflüsse bilden einen Teil von Faktoren auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung unserer Regionen. Die Gestaltung einer guten Zukunft hängt maßgeblich vom ausgewogenen Zusammenspiel aller Nachhaltigkeitskriterien ab. Die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen sowie „Zero pollution vision for 2050“ aus dem EU-Green Deal, zu der sich Bund, Länder, Städte und Gemeinden bekennen, bieten hierzu einen Orientierungsrahmen.
Der DWA-Landesverband NRW hat im Frühjahr 2021 mit einem Kernteam aus Vertretern wasserwirtschaftlicher Unternehmen eine Initiative gegründet mit dem Ziel, die Nachhaltige Entwicklung der Wasserwirtschaft in NRW zu unterstützen und zu fördern.
Gemeinsam mit weiteren Interessierten möchten wir mit unserer Initiative die Nachhaltige Entwicklung in unseren Organisationen stärken und voranbringen, den Wissens- und Erfahrungsaustausch unterstützen und Impulse für konkrete Dialogangebote im Rahmen eines aktiven Netzwerks geben.
Unsere Initiative richtet sich an Wasserwirtschaftsverbände, gemeinwohlorientierte Unternehmen aus der Branche der Wasserwirtschaft, Kommunen, Städte und Gemeinden.
Unser 8. Kaffeegespräch fand am 29.04.2025 zum Thema CO2-Bilanzierung bei Abwasserbetrieben am Beispiel der Stadtentwässerungsbetriebe Köln statt.
Wie lassen sich die CO2-Emissionen von Abwasserbetrieben erfassen und bewerten? In dem Kaffeegespräch stellten wir die beiden Systeme zur Bilanzierung nach Bisko (Bilanzierungssystematik kommunal) und nach dem internationalen Standard Greenhouse Gas Protocol am Beispiel der StEB Köln vor und zeigten deren Unterschiede und Grenzen. Zudem gaben wir Hinweise, welche Werte für die Bereiche „Scope 1,2 und 3“ relevant sind und wie sie ermittelt werden können. Abschließend diskutierten und bewerteten wir Definitionen von Klimaneutralität und zeigten mögliche Wege auf, diese zu erreichen.
Am 31.10.24 fand unser letztes Kaffeegespräch mit dem Titel „Beyond the obvious - Warum wir über BIODIVERSITÄT sprechen müssen“ statt.
Die Bedeutung der Biodiversität geht weit über die offensichtlichen Zusammenhänge hinaus. In unserem Kaffeegespräch beleuchteten wir mit einem Fachvortrag der renommierten Biologin Frau Dr. Frauke Fischer, warum Biodiversität ein zentrales Thema ist – auch und gerade für die deutsche Wasserwirtschaft.
Sie haben erfahren, was der Biodiversitätsverlust für unser Leben bedeutet, wie diese beeinflusst wird, warum der Schutz von Ökosystemen essenziell für eine nachhaltige Wasserbewirtschaftung ist und warum die biologische Vielfalt auch unser Klima retten kann. Im Anschluss an den Vortrag gab es Raum für Ihre Fragen und anregende Gespräche im Austausch mit unserer Expertin.
Unser 6. Kaffeegespräch fand am 16. April 2024 von 9:00 Uhr bis 10:00 Uhr zum Thema Internationale Zusammenarbeit für eine nachhaltige Wasserwirtschaft - Stärkung von Partnerschaften kommunaler Unternehmen weltweit statt.
Unser viertes Kaffeegespräch fand am 23. Januar 2024 statt. Ronald Derler, Geschäftsführer des Kompetenzzentrums Digitale Wasserwirtschaft NRW , hat uns das Thema Nachhaltigkeit und Digitalisierung – Wie geht das zusammen? näher gebracht.
Anja Polti von der GELSENWASSER AG und Dr. Elke Schlepütz, Geschäftsführerin des Wasserforums Köln und Leiterin der Wasserschule der Stadtentwässerungsbetriebe Köln stellten vor, wie Kinder für das Thema Wasser und für einen verantwortungsvollen Umgang damit sensibilisiert werden können.
Die Beiträge aus beiden Häusern sollten auch anderen Kommunen und Unternehmen Ideen und Impulse geben, sich zu diesem Themenfeld zu engagieren.
Das zweite digitale Gespräch zum Kaffee im Rahmen unserer Initiative Dialog Nachhaltige Wasserwirtschaft fand am 15. August 2023 von 09:00 bis 10:00 Uhr statt.
Diesmal beleuchtete Andreas Giga, (Emschergenossenschaft/Lippeverband) Leiter der Serviceorganisation Zukunftsinitiative Klima.Werk, die Schwammstadt als Maßnahme der Klimafolgenanpassung.
Dabei ist die Schwammstadt nicht nur als Zukunftsmodell für die Mega-City vorgestellt worden. Vielmehr ging es um drei übergeordnete Perspektiven:
Nachhaltige Entwicklung soll über unser gemeinsames Netzwerk stärker in die Institutionen hineingetragen und weitere Mitarbeitende für das Thema sensibilisiert und motiviert werden. Kontinuierlich stattfindende Dialogveranstaltungen bieten Möglichkeiten, sich aktiv in den Austausch einzubringen und von den Erfahrungen anderer zu profitieren. Über Konzepte und Ideen sowie Entwicklung und Einsatz geeigneter Methoden bietet das Netzwerk gegenseitige Hilfestellungen und aktive Unterstützung auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit in den Organisationen.
Durch das Mitwirken aller an dieser Initiative Beteiligten entsteht eine Plattform zur Einführung und Unterstützung einer Nachhaltigen Wasserwirtschaft. Dabei gewonnene Erfahrungen und Erkenntnisse können in eine Nachhaltigkeitsstrategie für die Wasserwirtschaft in NRW einfließen.