Wasserwirtschaft in NRW

© Ulf Jacob

Förderrichtlinie Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft

Den klimafesten Umbau der Region, der die Folgen des Klimawandels und die damit einhergehenden Wetterextreme abmildert, fördert das Umweltministerium des Landes NRW seit 2020. Damit fördert es die klimarobuste, blau-grüne Infrastruktur, die auch mehr Lebens- und Aufenthaltsqualität in den Städten bringt. Insgesamt werden rund 250 Millionen Euro vom Land und den Wasserverbänden der Region (Emschergenossenschaft, Lippeverband, Ruhrverband, Linksniederrheinische Entwässerungs-Genossenschaft, Niersverband) mit ergänzenden Förderungen bis zum Ende dieser Dekade für Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung eingesetzt.

Erste Bauprojekte wurden seit 2020 mit der KRIS-Förderung umgesetzt und Machbarkeitsstudien in Auftrag gegeben. Die Maßnahmen setzen auf das Prinzip der Schwammstadt: Der natürliche Wasserkreislauf soll gestärkt werden, indem Regenwasser vor Ort gespeichert wird, versickern kann und nicht in die Mischwasserkanalisation gelangt. Das hat über Bewässerung und Kühlung positive Effekte fürs Mikroklima in den Stadtvierteln und dient auch der Entlastung der Kanalisation.

Unter dem Dach der Zukunftsinitiative Klima.Werk und der zugehörigen Serviceorganisation in der Emschergenossenschaft wird auch das Ruhr-Konferenz-Projekt KRIS umgesetzt.

Voraussetzung für die Förderung nach der neuen Richtlinie ist, dass die Städte und Gemeinden im Gebiet des Regionalverbandes Ruhr bis Ende 2023 jeweils eines oder mehrere Gebiete ausweisen, in denen Maßnahmen gebündelt umgesetzt werden.

Weitere Informationen unter www.klima-werk.de