Nanotechnologie und Wasserwirtschaft

Fachvorträge für die Wasserwirtschaft

Die Nanotechnologie ist inzwischen zu einem wichtigen Bestandteil unseres alltäglichen Lebens geworden. Wo wir im Alltag mit Nanomaterialien in Kontakt kommen, ist uns weitgehend unbewusst. Nanotechnologie bringt Materialien mit neuartigen Eigenschaften hervor, über deren Umweltauswirkungen kaum Informationen vorliegen.

Vorsorgeprinzip

Der Sachverständigenrat für Umweltfragen weist in einem neuen, umfangreichen Gutachten darauf hin, dass zur Verwirklichung des Vorsorgeprinzips alle Anstrengungen unternommen werden müssen, um bestehende Wissenslücken zum Gefährdungspotenzial von Nanomaterialien zu schließen und Risiken für Mensch und Umwelt zu vermeiden. Gesundheitliche Risiken für den Menschen und auch Umweltrisiken für aquatische Ökosysteme sind derzeit nur teilweise abzusehen. Erste Erkenntnisse über Gewässerbelastungen, beispielsweise durch Silberpartikel, liegen vor.

 

Vor dem Hintergrund des Vorsorgeprinzips möchte das Land Nordrhein-Westfalen frühzeitig dieses Thema aufgreifen. Die potenziellen Risiken dieser Technologie müssen beleuchtet und beurteilt werden.Die Fragen sind zahlreich.

  • Welchen Beitrag muss die Wasserwirtschaft leisten?
  • Müssen abgestimmte Monitoringprogramme erstellt werden?
  • Wie werden Nanomaterialien analysiert?
  • Was sind die Konsequenzen für die Abwasserbehandlung?

Hierfür sind zahlreiche Referenten u.a. aus den Bereichen Wissenschaft und Forschung, Umweltbehörden und Wasserwirtschaft eingebunden.

 

Den Link zu den Dateien der Präsentationen und Skripte finden Sie in der rechten Spalte.

Zielgruppe

Mit dieser Tagung richten sich die Veranstalter an die Fachöffentlichkeit in der Wasserwirtschaft, an Mitarbeiter von Abwasserbetrieben, Ingenieurbüros, Behörden, Hochschulen und Industrie, die sich frühzeitig mit diesem Thema auseinandersetzen wollen und gleichzeitig einen Einstieg in dieses neue und umfangreiche Thema suchen.