DWA Landesverband NRW
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Die DWA führt bundesweit sieben Landesverbände. Wo immer regionale Aspekte eine Rolle spielen, sind die Landesverbände gefragt. Mit fast 3.000 Mitgliedern ist der Landesverband NRW der mitgliederstärkste unter dem Dach der DWA.
| Persönliche Mitglieder | 51 % |
| Betriebspersonal | 11 % |
| Jungmitglieder | 6 % |
| Kommunen | 10 % |
| Kreise | 1 % |
| Abwasserverbände | 1 % |
| Behörden und Hochschulen | 2 % |
| Ingenieurbüros | 9 % |
| Firmen und Industrie | 9 % |
Für sein zukunftsorientiertes Bildungsangebot greift der Landesverband auf ein großes Potenzial erfahrener Referenten/innen zurück, die ihr fachliches Wissen und ihre Berufserfahrung der DWA zur Verfügung stellen. Dabei spielen Innovationen und Weiterentwicklungen im technischen, kaufmännischen und organisatorischen Bereich eine große Rolle. Der Landesverband organisiert und fördert Netzwerke, um den Vertretern der verschiedenen Institutionen Foren zum gemeinsamen Austausch und zur Weiterbildung zu bieten.
Darüber hinaus werden zahlreiche Kurse und Seminare für das Personal von Abwasserbetrieben angeboten.
Nordrhein-Westfalen hat eine lebendige Wasserwirtschaft: In einem weitgehend industrialisierten Raum mit ca. 18 Mio. Einwohnern gibt es ca. 50.000 km Fließgewässer mit 169 Stauanlagen, über 650 Klärwerke und ein Kanalnetz mit einer Gesamtlänge von etwa 95.000 km; auf privaten Grundstücken dürfte die doppelte Kanallänge verlegt sein. Niederschläge fallen im Bereich von 650 bis 1.400 mm/a.
Trotz hoher Bevölkerungsdichte ist NRW auch geprägt durch Land- und Forstwirtschaft sowie durch vielfältige Freizeit- und Erholungsräume. Für die Lösung der heutigen und zukünftigen Herausforderungen bedarf es umfangreicher Kompetenzen. Eine zuverlässige und gewässerverträgliche Stadtentwässerung und Abwasserreinigung gehören zur wichtigsten Infrastruktur der Kommunen.
Die Umsetzung gesetzlicher Anforderungen wie der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) und Hochwasserrisikomanagement Richtlinie muss fachlich fundiert begleitet werden. Kosteneffizienz und Nachhaltigkeit sind entscheidende Kriterien für eine zukunftsfähige Entwicklung in der Wasser-, Siedlungswasser- und Abfallwirtschaft sowie für die Gesundheitsvorsorge und den Verbraucherschutz. Auswirkungen infolge künftiger Entwicklungen durch Klimaveränderung und demographischen Wandel müssen abgeschätzt und Handlungsoptionen erörtert und entwickelt werden.