Extremregen in Münster und Greven
- Was lernen wir? -

1. Oktober 2015 in Münster

Quelle: MeteoGroup

Extremregen in Münster und Greven - Was lernen wir?

Die Informationsveranstaltung fand in Kooperation mit der Stadt Münster sowie der Bezirksregierung Münster statt.

Der Sommer 2014 in Nordrhein-Westfalen war geprägt durch zahlreiche Unwetter in Form von heftigen Gewittern mit Starkregen, Hagelschlag und extremen Sturmböen. Der Niederschlag, der in der Nacht vom 28. auf den 29. Juli 2014 in Münster niederging, hatte allerdings ein unvorhersehbares Ausmaß: In nur sieben Stunden wurden an der Messstation des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW auf der Hauptkläranlage Münster 292 Liter Niederschlag gemessen. Das entspricht der vierfachen Menge des sonst üblichen Mittelwertes für den gesamten Monat Juli. Damit wurde einer der höchsten in Deutschland gemessenen Werte seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1891 erreicht!

 

In der Veranstaltung Extremregen in Münster und Greven sollen die katastrophalen Auswirkungen dieses Ereignisses für Bürger wie auch die städtische Infrastruktur und die daraus abzuleitenden Konsequenzen sowie gewonnene Erkenntnisse erläutert und anderen Institutionen zugänglich gemacht werden. Es geht also nicht um eine ingenieurtechnische Aufarbeitung der Geschehnisse.

 

Von den Referenten aus dem Kreis der Mitarbeiter der Stadt Münster sowie einer Vertreterin der Bezirksregierung wie auch der Stadt Greven wird dargestellt, wie die tatsächlichen Abläufe im besagten Zeitraum in Münster und Greven waren, welche Konsequenzen sich daraus ergeben und inwiefern andere Kommunen von den Erfahrungen in Münster und Greven lernen können. Deshalb stehen Austausch und Diskussion im Fokus der Veranstaltung.